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Sandwichplatten Dach 100 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 100 mm mit PIR
Sandwichplatten Dach 100 mm mit PIR/PUR
Sandwichplatten Dach 120 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 120 mm mit PIR
Sandwichplatten Dach 120 mm mit PIR/PUR
Sandwichplatten Dach 150 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 160 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 160 mm mit PIR
Sandwichplatten Dach 200 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 250 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 40 mm mit PIR
Sandwichplatten Dach 40 mm mit PIR/PUR
Sandwichplatten Dach 50 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 100 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 60 mm mit PIR
Sandwichplatten Dach 60 mm mit PIR/PUR
Sandwichplatten Dach 80 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Dach 80 mm mit PIR
Sandwichplatten Dach 80 mm mit PIR/PUR
Sandwichplatten Wand 100 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Wand 100 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Wand 100 mm mit Mineralwolle
Sandwichplatten Wand 100 mm mit PIR
Sandwichplatten für Dach, Wand und Fassade
Sandwichplatten sind vorgefertigte Bauelemente, die eine stabile Außen- und Innenverkleidung mit einer leistungsfähigen Wärmedämmung verbinden. Sie bestehen in der Regel aus zwei profilierten Metalldeckschichten und einem dazwischenliegenden Dämmkern. Dadurch übernehmen Sandwichplatten mehrere Aufgaben gleichzeitig: Sie schützen das Gebäude vor Witterung, bilden eine geschlossene Gebäudehülle und reduzieren Wärmeverluste.
In dieser Kategorie finden Sie Sandwichplatten fürs Dach Sandwichplatten für die Wand , Fassaden, Innenwände und weitere gedämmte Gebäudebereiche. Je nach Anforderung stehen Ausführungen mit PIR- beziehungsweise PUR-Hartschaumkern oder mit Mineralwollkern zur Auswahl. Welcher Dämmkern die richtige Wahl ist, hängt unter anderem von der gewünschten Wärmedämmung, den Anforderungen an den Brandschutz, dem Schallschutz, dem Gewicht der Elemente und dem vorgesehenen Einsatzbereich ab.
Wofür werden Sandwichplatten eingesetzt?
Sandwichplatten kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Gebäude schnell, wirtschaftlich und dauerhaft geschlossen und gedämmt werden sollen. Typische Anwendungsbereiche sind:
- Industrie- und Produktionshallen
Lager- und Logistikgebäude
Werkstätten und Betriebsgebäude
Landwirtschaftliche Hallen und Wirtschaftsgebäude
Verkaufs- und Ausstellungsgebäude
Kühl- und temperaturgeführte Räume
Büro- und Sozialbereiche innerhalb von Hallengebäuden
Gedämmte Garagen und Nebengebäude
Außenwände, Innenwände, Fassaden, Dächer und Decken
Ob eine bestimmte Sandwichplatte für das geplante Bauvorhaben geeignet ist, richtet sich nicht nur nach dem Dämmkern. Auch die Spannweite, die Unterkonstruktion, die Befestigungsart, die Gebäudenutzung, die örtlichen Wind- und Schneelasten sowie die brandschutztechnischen Vorgaben müssen berücksichtigt werden.
Sandwichplatten mit PIR- oder PUR-Dämmkern
Sandwichplatten mit einem Dämmkern aus PUR oder PIR gehören zu den besonders wärmedämmenden und vergleichsweise leichten Sandwichelementen. Der geschlossenzellige Hartschaumkern ermöglicht eine hohe Dämmwirkung, ohne dass dafür zwingend sehr große Elementdicken erforderlich sind.
PUR steht für Polyurethan. PIR steht für Polyisocyanurat und ist chemisch eng mit PUR verwandt. Durch eine veränderte Zusammensetzung und Vernetzung weist PIR im Allgemeinen ein verbessertes Verhalten bei höheren Temperaturen und im Brandfall gegenüber herkömmlichem PUR auf. Die tatsächlich erreichte Brandklasse oder Feuerwiderstandsdauer muss jedoch immer anhand der Leistungserklärung und der Prüfunterlagen des jeweiligen Sandwichpaneels beurteilt werden.
Typische Vorteile von Sandwichplatten mit PIR- oder PUR-Kern sind:
Hohe Wärmedämmleistung bei vergleichsweise geringer Elementdicke
Niedrigeres Eigengewicht als viele Mineralwoll-Sandwichplatten
Einfaches Handling und eine wirtschaftliche Montage
Gute Eignung für energieeffiziente Dach- und Wandkonstruktionen
Formstabiler und geschlossenzelliger Dämmkern
Große Auswahl an Kernstärken, Profilierungen und Beschichtungen
PIR- und PUR-Sandwichplatten sind besonders interessant, wenn die Wärmedämmung, eine schlanke Konstruktion und ein niedriges Gewicht im Vordergrund stehen. Sie werden deshalb häufig bei Lagerhallen, Werkstätten, Logistikgebäuden, Verkaufsflächen, Produktionshallen und gedämmten Nebengebäuden verwendet.
Sandwichplatten mit Mineralwollkern
Bei diesen Sandwichplatten besteht der Dämmkern aus verdichteter Mineralwolle beziehungsweise Steinwolle. Das Material wird vor allem dann eingesetzt, wenn neben der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz oder die Schalldämmung bestehen.
Mineralwolle besitzt eine faserige Struktur, die Schall gut aufnehmen kann. Daher eignen sich entsprechende Sandwichelemente unter anderem für Produktionsbereiche, Werkstätten oder technische Gebäude, in denen Geräusche reduziert werden sollen. Auch bei Gebäuden mit besonderen brandschutztechnischen Anforderungen können Mineralwoll-Sandwichplatten eine geeignete Lösung darstellen.
Typische Eigenschaften von Mineralwoll-Sandwichplatten sind:
Sehr gutes Brandverhalten des mineralischen Dämmkerns
Gute Schallabsorption und Schalldämmung
Geeignet für viele brandschutztechnisch anspruchsvolle Projekte
Robuster Aufbau für Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen
Verwendung bei Industrie-, Gewerbe- und Spezialgebäuden
Im direkten Vergleich zu PIR- oder PUR-Platten sind Mineralwoll-Sandwichplatten bei gleicher Dämmleistung meistens dicker und schwerer. Das höhere Gewicht muss bei der Planung der Unterkonstruktion, beim Transport und bei der Montage berücksichtigt werden.
Mineralwolle oder PIR/PUR – welche Sandwichplatte ist besser?
Eine pauschal beste Variante gibt es nicht. Entscheidend ist, welche Anforderungen bei Ihrem Gebäude im Vordergrund stehen.
Hohe Wärmedämmung bei geringer Dicke: Hier bieten PIR- oder PUR-Sandwichplatten häufig Vorteile.
Niedriges Elementgewicht: PIR- und PUR-Elemente sind in der Regel leichter.
Erhöhter Brand- und Schallschutz: Hier werden häufig Sandwichplatten mit Mineralwollkern eingesetzt.
Schnelle und wirtschaftliche Montage: Beide Systeme sind für eine rationelle Montage ausgelegt, wobei leichtere Hartschaumelemente einfacher zu handhaben sein können.
Besondere gesetzliche Vorgaben: Maßgeblich sind immer die projektbezogenen Brandschutz-, Wärme- und Schallschutznachweise.
Wichtig ist außerdem, nicht nur den Dämmstoff zu betrachten. Die Gesamtleistung einer Sandwichplatte entsteht aus dem Zusammenspiel von Dämmkern, Deckschalen, Elementverbindung, Befestigung, Dichtungen und fachgerechter Montage.
Sandwichplatten für das Dach
Dach-Sandwichplatten besitzen auf der Außenseite eine ausgeprägte Profilierung. Diese erhöht die Steifigkeit des Elements und unterstützt die sichere Ableitung von Regenwasser. Sie werden auf einer geeigneten Unterkonstruktion aus Stahl, Holz oder anderen statisch vorgesehenen Baustoffen befestigt.
Bei der Auswahl sind unter anderem die Dachneigung, die Spannweite zwischen den Auflagern, die örtliche Schnee- und Windlast, die gewünschte Dämmwirkung und die erforderliche Befestigung zu berücksichtigen. Für First, Traufe, Ortgang, Wandanschlüsse und Durchdringungen werden passende Kantteile und Abdichtungen benötigt.
Sandwichplatten für Wand und Fassade
Wand-Sandwichplatten werden zur Herstellung von gedämmten Außenwänden, Fassaden und Innenwänden verwendet. Je nach System können sie horizontal oder vertikal montiert werden. Wandpaneele stehen häufig mit unterschiedlichen Oberflächenprofilierungen, Farben und Beschichtungen zur Verfügung.
Bei Wandplatten wird außerdem zwischen sichtbarer und verdeckter Befestigung unterschieden. Bei einer sichtbaren Befestigung bleiben die Köpfe der Befestigungsschrauben auf der fertigen Wandfläche erkennbar. Bei der verdeckten Befestigung liegen die Befestigungspunkte innerhalb der Elementverbindung und werden durch das nachfolgende Paneel abgedeckt. Dadurch entsteht eine besonders ruhige und gleichmäßige Fassadenansicht.
Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten
Vor der Bestellung sollten mindestens folgende Angaben feststehen:
Verwendung als Dach-, Außenwand- oder Innenwandelement
Gebäudenutzung und gewünschte Innentemperatur
Erforderliche Wärmedämmung beziehungsweise gewünschter U-Wert
Anforderungen an Brand- und Schallschutz
Abstände und Material der Unterkonstruktion
Wind- und Schneelasten am Gebäudestandort
Gewünschte Paneellänge, Deckbreite und Kernstärke
Farbe, Profilierung und Oberflächenbeschichtung
Benötigte Kantteile, Schrauben, Dichtungen und weiteres Zubehör
Bei tragenden, genehmigungspflichtigen oder brandschutztechnisch relevanten Bauvorhaben sollte die Auswahl anhand der statischen Berechnung, der Leistungserklärung und der projektbezogenen Planung erfolgen. So stellen Sie sicher, dass nicht nur die Optik und Dämmung, sondern auch Tragfähigkeit, Befestigung und Gebäudesicherheit zum geplanten Einsatz passen.
Häufige Fragen zu Sandwichplatten
Dachplatten sind profiliert, tragfähig und wasserführend, damit Regen sicher abläuft. Wandplatten sind flacher und optisch feiner, da an der Fassade oder im Innenausbau weder Statik noch Wasserablauf im Vordergrund stehen.
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Für Kaltbauten, Carports oder Unterstände genügen oft 40 bis 60 mm. Für gedämmte Aufenthaltsräume oder Kühlräume sind 80 bis 120 mm und mehr sinnvoll. Je höher die Dämmanforderung, desto dicker der Kern.
PIR/PU dämmt bei geringerer Dicke sehr gut und ist leicht. Mineralwolle bietet den besseren Brandschutz, da sie nicht brennbar ist, ist dafür schwerer. Die Wahl richtet sich nach Dämmziel und Brandschutzanforderung des Gebäudes.
Sandwichplatten werden mit durchgehenden Schrauben mit Dichtscheibe durch die gesamte Platte in die Unterkonstruktion befestigt, in der Regel in der Sicke. Die Schraubenlänge ergibt sich aus Plattendicke plus ausreichender Verankerung in Holz oder Stahl.
Entscheidend sind dichte, sauber ausgeführte Fugen und die richtige Dämmstärke. So bleibt die warme, feuchte Luft von der kalten Fläche getrennt und es bildet sich kein Tauwasser. Für Kühlräume gibt es spezielle Ausführungen mit besonders dichten Stößen.